Whisky

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Whisky und Whiskey Sorten im Online Shop günstig kaufen

Whisky oder Whiskey ist eine Spirituose und wird aus fermentierter Getreidemaische destilliert. Dafür werden verschiedene Getreidesorten wie Gerste, Mais, Roggen oder Weizen verwendet. Das Destillat wird mehrere Jahre in alten Holzfässern gelagert und erhält so eine braun-goldene Farbe und Aromen des Holzes. Um die typische Farbe mit geringeren Lagerzeiten zu erreichen, wird aber häufig auch Zuckerkulör hinzugesetzt. Die ersten Länder, in denen Whisky gebrannt wurde sind Irland und Schottland. Daher kommt auch der Begriff Whisky, welcher vom gälischen Wort uisce, welches Wasser bedeutet, abgeleitet wurde.

Was ist guter Whisky? Das erfahren Sie hier in unserem Whisky-Ratgeber!

boxen nebeneinander


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Whisky Ratgeber

1. Whisky Kompass

2. Die größten Fehler beim Whisky kaufen

3. Whisky Herkunft

4. Whisky Herstellung

5. Whiskysorten

6. Whisky oder Whiskey

7. Whisky-Glas

8. Orte, die für Whisky berühmt sind

9. Whisky richtig online kaufen

10. Welche Zutaten brauche ich für Whisky Cocktails?

11. Whisky Cocktails und Whisky Drinks

12. Rezepte für Gerichte mit Whisky

13. Fakten über Whisky, die niemand weiß

14. Wie viel Whisky wird auf der Welt produziert?

15. Wissenschaftliche Qualitätssicherung von Whisky

16. Ab wann darf ich Whisky legal trinken?


Whisky Kompass

• Rauchig: Jameson Black Barrel

• Leicht: The Glenlivet 12

• Komplex: Chivas Regal 18

• Delikat: The Glenlivet 15

• Die goldene Mitte: Jameson Standard


Die größten Fehler beim Whisky Kauf

Wenn Sie diese fünf Dinge beachten, vermeiden Sie die größten Fehler beim Whisky kaufen:

• Nehmen Sie als Einsteiger eher leichte, nicht rauchige Whiskys.

• Nutzen Sie unseren Whisky-Kompass.

• Überlegen Sie, ob Sie schottischen Whisky, oder Amerikanischen Bourbon Whiskey trinken möchten.

• Preis pro Liter vergleichen.

• Lieferzeit beachten.


Whisky Herkunft

Seit dem 15. Jahrhundert werden in Irland und Schottland Spirituosen destilliert. In der Anfangszeit wurde das „Aqua Vitae“ hauptsächlich für medizinische Zwecke Destilliert. Später wurde dann auch zu Genusszwecken Alkohol destilliert. Das erste Mal schriftlich erwähnt wurde Whisky dann im 17. Jahrhundert. Es sind belege vorhanden, nach denen Adelige wie z.B. James IV. von Schottland oder König Heinrich VII. die Herstellung von Whisky beauftragten. In dieser Anfangszeit war der Whisky allerdings noch viel stärker und geschmacklich auch lange nicht so mild wie die heutigen Whiskys. Mit der Zeit wurden aber die Herstellungsverfahren deutlich verbessert und so wurde Whisky unter Kennern schnell zu einem beliebten Getränk. Ab dem 17. Jahrhundert wurde die Whisky-Herstellung dann auch reguliert und Brennereien brauchten fortan Lizenzen um den Whisky zu brennen. Die Old Bushmills Distillery besitzt die älteste noch gültige Lizenz, welche aus dem Jahre 1608 stammt. Ab dem 18. Jahrhundert stiegen die Steuern in England und Schottland stark an, was dazu führte, dass einige Destillerien stillgelegt werden mussten. Fun Fact: Zu dieser Zeit wurden die Menschen sehr erfinderisch, um ihren Whisky vor den staatlichen Steuereintreibern zu verstecken. Der Whisky wurde in Särgen, Kürbissen, unter der Erde oder in Baumstämmen versteckt, um Steuern zu entgehen. Natürlich wurden Whiskys zu dieser Zeit auch heimlich gebrannt. Am Anfang des neunzehnten Jahrhunderts wurde sogar jede zweite Flasche in Schottland illegal produziert!

Ein weiterer Meilenstein in der Herstellungsgeschichte des Whiskys ist das Patent des Briten Aenas Coffey, der den Coffey Destillerieapparat erfand. Dadurch wurde die Herstellung von Whisky viel effizienter und kostengünstiger. Zusätzlich zum traditionellen Pott-Still-Verfahren war jetzt auch das Coffey-Still-Verfahren möglich. Durch eine Mischung der beiden Verfahren entstand dann die Whiskeysorte Blended Whisky, die bis heute eine der meistgetrunkenen Whiskysorten ist.


Whisky Herstellung

Ein Pot-Still-Whisky wird in Kupferkesseln gebrannt, da das Kupfer Schwefelverbindungen aus dem Alkohol entfernt, welche den Whisky ungenießbar machen würden. Der Kupferkessel besteht aus einer einzigen beheizten Kammer und einem Behälter, in dem der gereinigte Alkohol gesammelt wird. Als weiteres verfahren kommen Säulenbrenner zum Einsatz. Der Dampf dieser Brenner enthält bis zu 95,6% Alkohol, welcher dann weiterverarbeitet werden kann.

Im nächsten Arbeitsschritt muss der Alkohol in Holzfässern reifen. Whisky Altert nur im Fass, nicht in der Flasche. Deswegen kann auf der Flasche angegeben werden, wie lange der Whisky gealtert ist. Die Jahreszahl die auf der Flasche steht, ist also die Zeit zwischen Destillation und Abfüllung.

Ältere Whiskys haben also deutlich mehr Zeit im Whiskyfass verbracht. Während dieser Zeit interagiert das Holz mit dem Whisky und es lösen sich Stoffe aus dem Holz und gehen in den Whisky über. Das sorgt nach einiger Zeit für eine bräunlich-goldene Farbe und einen intensiven Holzgeschmack im Whisky. Manche Fässer werden vor der Befüllung ausgebrannt, sodass sich Rauchnoten im fertigen Produkt wiederfinden lassen. Ein weiterer Aspekt ist, dass für die Whiskyproduktion häufig alte Fässergenutzt werden, in denen vorher Cherry oder Rum gelagert wurde. Hier hat jede Brennerei andere Methoden und kreiert dadurch einen individuellen Geschmack des Whiskys. Whisky wird nach der Abfüllung entweder mit dem handelsüblichen Alkoholgehalt von 40% Vol., oder in variierenden Stärken, wie z.B. Fassstärke (bis zu 80%) verkauft.


Whiskysorten

Es gibt mehrere Whiskysorten, die sich hauptsächlich über die Zutaten bei der Herstellung unterscheiden. Weitere Unterschiede finden sich im Alkoholgehalt und der allgemeinen Qualität der Abfüllung. Bei den Grundzutaten werden Whiskys in zwei Kategorien aufgeteilt: Whiskys, die mit Malz gebrannt werden (Malt Whisky) und Whiskys, die aus anderen Getreidearten gebrannt werden (Grain Whisky). Für beide Kategorien gibt es jeweils unterschiedliche Verfahren und Namen für das Endprodukt:

Schottische Whiskys:
Single Cask oder Single Barrel Diese Whiskys stammen aus einem einzigen Fass und werden mit Fass- und Flaschennummern beschriftet.
Blended Whisky Hier werden verschiedene Whiskysorten gemischt. Dabei können auch Whiskys verschiedener Brennereien gemischt werden.
Single Malt Whisky Dieser Whisky kommt zwar aus verschiedenen Fässern und hat dadurch manchmal mehrere Jahrgänge, allerdings stammt er aus nur einer Brennerei einer einzigen Maische.

Amerikanische Whiskys
Rye Whisky Bei Rye Whisky besteht die Maische zu mindestens 51% aus Roggen, was sich auch im Namen widerspiegelt (Rye = Roggen).
Corn Whisky Hier besteht die Maische zum größten Teil aus Mais. Der Maisanteil in der Maische muss mindestens 80% betragen.
Bourbon Whisky Bourbon besteht aus einer Maische, die zu mindestens 51% aus Mais besteht. Außerdem werden die Fässer vor dem befüllen mit Whisky verkohlt.


Whisky oder Whiskey

Die Experten und die Destillerien sind sich nicht zu hundert Prozent einig, welches die richtige Schreibweise ist. Es gibt keine Offizielle Regel, welcher Whisky mit „e“ geschrieben wird, und welcher nicht. Typischerweise schreibt man aber die schottischen Whiskys ohne „e“ und die amerikanischen Whiskeys mit „e“. Ausnahmen bilden hier irischer Whisky, z.B. Jameson Irish Whiskey oder Maker’s Mark Kentucky Straight Bourbon Whisky.


Whisky-Glas

Whisky wird in unterschiedlichen Momenten aus unterschiedlichen Gläsern getrunken. Bei einem Single Malt Scotch Whisky Tasting zum Beispiel werden klassischerweise Nosing Gläser verwendet, in denen der Whisky gut mit Sauerstoff in Kontakt kommt, wodurch sich die Aromen im Glas frei entfalten können. Bourbon Whisky wird hingegen klassischerweise eher auf Eis getrunken, wozu ein Tumbler-Glas verwendet wird. Der Glasboden ist beim Tumbler sehr Dick, sodass das Getränk durch die Wärme der Hand, in der es gehalten wird, nicht erwärmt wird und kalt bleibt.


Orte, die für Whisky berühmt sind

• Die Bushmills Destillerie hält die älteste Lizenz zum Whisky brennen. Die Destillerie stammt aus dem Jahre 1608.

• Schottland – Islay: hier kommen die rauchigsten und torfigsten Whiskys her.


Whisky richtig online kaufen

In unserem Whisky Online Shop können Sie eine riesige Auswahl an sorgfältig ausgesuchten Whiskys oder Whiskeys günstig kaufen. Wir haben schottische Whiskys, irischeWhiskys,amerikanische Bourbon Whiskeys und natürlich auch die passenden Whisky-Gläser dazu! Wir bieten Probiersets, bei denen für jeden Geschmack das richtige dabei ist. Hier können Sie Whisky Sorten im Online Shop günstig kaufen. Ambara.de - der Whisky Shop


Welche Zutaten brauche ich für Whisky Cocktails?

Wenn Sie mit Ihrer Home-Bar gut vorbereitet sein wollen um die beliebtesten Drinks zu mixen, sollten Sie folgende haltbare Zutaten immer auf Vorrat lagern:

• Zuckersirup (z.B. Simple Syrup)

• Limetten (oder Limettensaft)

• Zitronen (oder Zitronensaft)

• Crushed Ice

• Cocktailbitter

• Kaffeepulver

• Brauner Zucker

• Whiskysteine (im Gefrierschrank)



Whisky Cocktails und Whisky Drinks

Das sind die beliebtesten Drinks und Cocktails mit Whiskey:

• Whiskey Sour (Whiskey, Zitrone, Zuckersirup, Eiweiß)

• Old Fashioned (Whiskey, Zuckersirup, Cocktailbitter)

• Irish Coffee (Whisky, Kaffee, brauner Zucker, geschlagene Sahne)

• Mint Julep (Whiskey, Zuckersirup, Minze)


Rezepte für Gerichte mit Whisky

• Whisky BBQ-Sauce (Whisky, Ketchup, Essig, Zwiebeln, Knoblauch, Zucker)

• Whisky-Karamell-Apfel (Whisky, Äpfel, Karamell, Pecannüsse)

• Whisky-Karamell-Popcorn (Whisky, Popcorn, Ingwer, Karamell)

Fakten über Whisky, die niemand weiß

• Hochprozentiger Whisky (ab 60%) kann als Desinfektionsmittel für Oberflächen verwendet werden.

• Whisky zum Fensterputzen: Mit Whisky kann man seine Fenster streifenfrei sauber putzen.

• Angel’s Share (auf Deutsch: Schluck der Engel) ist der Begriff für Whisky, der bei der Lagerung im Fass verdunstet ist.


Wie viel Whisky wird auf der Welt produziert?

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Land Durchschnittliche Produktion in Litern
Schottland 700 Millionen
USA 477,4 Millionen
Japan 94,5 Millionen
Irland 8,9 Millionen
Deutschland 7,2 Millionen
Quelle: Statista

Wissenschaftliche Qualitätssicherung von Whisky

Wenn Whisky in großen Mengen hergestellt wird, muss darauf geachtet werden, dass die Qualität nicht unter den großen Produktionsmengen leidet. Dafür ist in den großen Destillerien die Qualitätssicherung verantwortlich. Um die Qualität des Whiskys aussagekräftig vergleichen zu können, werden spezielle Verfahren angewandt. In einer Studie der Society of Chemical Industry haben die Forscher Paulina Wiśniewska, Tomasz Dymerski, Waldemar Wardencki und Jacek Namieśnik verschiedene Verfahren zusammengestellt die zum Qualitätsvergleich von Whisky genutzt werden:

Die Elektronische Nase

Hiermit kann die Produktion dauerüberwacht werden. Die elektronische Nase riecht sozusagen die ganze Zeit, ob sich in der Produktion etwas verändert. Mehr dazu.

Gaschromatographie Mit dieser Technologie lassen sich Stoffgemische genau analysieren. Die Stoffgemische werden dabei in die einzelnen Komponenten aufgetrennt. Dadurch kann die genaue Zusammensetzung des Whiskys überwacht und so die Qualität gesichert werden. Mehr dazu.

Atomabsorptionsspektrometrie

Eine Sehr genaue Messmethode, mit der Spuren von Elementen in den Proben nachgewiesen werden können. Hiermit wird auch die Zusammensetzung des Whiskys überprüft. Mehr dazu.

In Deutschland darf Whisky erst ab 18 Jahren legal gekauft und öffentlich verzehrt werden. Davor verbietet das Jugendschutzgesetz die Abgabe oder den öffentlichen Verzehr der Spirituose. (Quelle)